Im Jahr 2025 sind unsere Nachhaltigkeitsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stabil geblieben. Unser Portfolio weist somit weiterhin eine sehr gute ESG-Qualität auf. Bei den Wertpapieranlagen sind keine nennenswerten Veränderungen zu verzeichnen. Im Bereich Immobilien haben wir uns Dekarbonisierungsziele bis 2030 gesetzt und das Projekt zur energetischen Sanierung nimmt konkrete Formen an.
Der vorliegende Bericht bietet einen Überblick über die Nachhaltigkeit der Wertpapier- und Immobilienanlagen und zeigt dabei insbesondere deren Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr auf.
Dieser Nachhaltigkeitsbericht stützt sich auf die Ergebnisse einer von Conser extern durchgeführten unabhängigen Analyse. Er bietet einen Überblick über unsere Investitionen (Mobilien und Immobilien) zum 31. Dezember 2025. Conser bewertet das Engagement unseres Portfolios in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte, verfolgt die Entwicklung der ESG-Kennzahlen im Jahresvergleich und überprüft die Übereinstimmung unserer Investitionen mit unserer Charta. Die Energiedaten unseres Immobilienbestands werden von Signa-Terre bereitgestellt und fliessen direkt in die Conser-Analyse ein.
Ergebnisse
Der ESG-Deckungsgrad unseres Portfolios ist im Vergleich zu 2024 von 75,9 % auf 82,2 % gestiegen. Diese Entwicklung ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass indirekte Schweizer Immobilienfonds in unsere Berichterstattung integriert wurde. Wir sind weiterhin bestrebt, unsere Datentransparenz zu verbessern. Bestimmte Anlagen wie alternative Fonds (Privatmärkte) und ausländische Immobilienfonds sind noch nicht in dieser Analyse erfasst, werden aber schrittweise integriert.
Die durchgeführte externe Prüfung bestätigt, dass unser Portfolio eine hohe ESG-Qualität aufweist und unserer Charta entspricht. Die Gesamtbewertung bleibt im Vergleich zum Vorjahr stabil: Wir erhalten wie bereits im Jahr 2024 die Note A (auf einer Skala von D bis A+). Zum Vergleich: Der Referenzindex erhält die Note B.
Diese Ergebnisse zeigen, dass unsere Bemühungen, Nachhaltigkeitskriterien in unseren Anlageprozess zu integrieren, konsequent und wirksam sind.
In den folgenden Abschnitten werden die Ergebnisse zunächst für Wertpapieranlagen und anschliessend für Immobilienanlagen detailliert dargestellt.
Kurz zusammengefasst
-
CO2-Emissionen Portfolio
- 41.5 %unter dem Referenzindex (Benchmark) -
CO2-Emissionen Immobilienbestand
- 5 %im Vergleich zu 2024 -
Impact-Investment
+ 13 %im Vergleich zu 2024 -
Aktionärsengagement
+ 1400Aktionen über Ethos -
Öl- und Gas-Exposition
1.3 %des Portfolios -
Kohle-Exposition
0.3 %des Portfolios
Strategie für jede Anlageklasse
Im Folgenden erläutern wir unsere Strategie für jede Anlageklasse. Diese bleibt im Vergleich zum Vorjahr insgesamt unverändert.
Obligationen
Wir haben uns bei einem grossen Teil unserer Investitionen in Obligationen für die «Sustainable Fonds» von Swisscanto der ZKB entschieden. Diese Fonds investieren in Staats- und Unternehmensanleihen, die strenge ökologische und soziale Anforderungen an die Nachhaltigkeit erfüllen. Diese Produktreihe umfasst insbesondere Ausschlusskriterien, eine ESG-Analyse im Anlageprozess sowie eine Reduktion der Intensität der CO2-Äquivalenz der Anlagen. Der Fondsmanager steht zudem aktiv in einem fortlaufenden Dialog mit der Unternehmensleitung.
Aktien
Für unsere Investitionen in ausländische Aktien in entwickelten Märkten haben wir den von Lombard Odier Investment Managers verwalteten Fonds «Target Net Zero» ausgewählt. Der Fonds bezweckt, die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken zu steuern, die CO2-Bilanz zu verbessern und den Übergang zur Klimaneutralität zu beschleunigen. Die Fondsziele stimmen mit dem Pariser Abkommen überein und sind darauf ausgerichtet, die Emissionen von Treibhausgasen bis 2030 um 50% zu reduzieren und bis 2050 das Nettonull-Ziel zu erreichen. Wir investieren gemeinsam mit einer grossen Westschweizer Pensionskasse in diesen Fonds, wobei unsere beiden Chartas für verantwortungsbewusstes Investieren berücksichtigt werden.
Weiter haben wir zwei Mandate (Schweizer Aktien und ausländische Aktien entwickelte Märkte) an die UBS mit dem «Climate Aware»-Ansatz anvertraut. Es handelt sich dabei um einen zukunftsorientierten Ansatz, der auf dem aktuellen CO2-Fussabdruck der Unternehmen, den verwendeten Energiequellen und der Glaubwürdigkeit des zukünftigen Engagements der Unternehmen in Bezug auf die Ziele zur Reduzierung des CO2-Ausstosses gründet. Die Entscheidung für Direktmandate ermöglicht es uns, die normativen und sektoralen Ausschlüsse, die in unserer Charta für verantwortungsbewusstes Investieren festgelegt sind, strikt umzusetzen.
Die Ethos Stiftung wurde beauftragt, an den Generalversammlungen von Schweizer und ausländischen Unternehmen auf den entwickelten Märkten teilzunehmen.
Private Märkte und Infrastruktur
Unser Portfolio ist auch in Investitionen in private Märkte und Infrastruktur engagiert. Das bedeutet, dass wir in nicht-börsenkotierte Unternehmen und in wesentliche physische Vermögenswerte wie Transportnetze, energiebezogene Infrastrukturen oder soziale Strukturen investieren. Diese Art von Investitionen bietet nicht nur stabile Renditen und eine Diversifizierung des Portfolios, sondern leistet auch einen positiven Beitrag zu ökologischen und gesellschaftlichen Themen.
Direkte Immobilien
Der Immobiliensektor ist heute für rund 30 % der Treibhausgasemissionen in der Schweiz verantwortlich. Im Bewusstsein dieser Herausforderung und unserer Verantwortung als Eigentümer haben wir die Energiewende in den Mittelpunkt unserer Immobilienstrategie gestellt.
Seit 2019 verfolgen wir das Ziel, den Energieverbrauch und den CO2-Fussabdruck unseres Immobilienbestands zu reduzieren. Als ersten Schritt haben wir zuverlässige Energiedaten für alle unsere Gebäude erhoben Zu diesem Zweck haben wir ein externes Unternehmen beauftragt, das auf die Energieüberwachung von Gebäuden spezialisiert ist. Seit 2020 erstellt Signa-Terre jährlich die Energie- und CO2-Bilanz unseres gesamten Immobilienbestands, wodurch wir einen klaren Überblick über den Zustand und die Entwicklung unserer Gebäude erhalten.
Gestützt auf diesen Gesamtüberblick haben wir beschlossen, unserer Verantwortung gerecht zu werden und den Immobilienbestand zu sanieren. Diesen Weg gehen wir trotz der damit verbundenen finanziellen und organisatorischen Herausforderungen und stellt eine bewusste Alternative zum Verkauf energetisch sanierungsbedürftiger Gebäude dar. Für die Realisierung dieser Bestandssanierungen hat der Verwaltungsrat ein Budget von CHF 150 Mio. bereitgestellt.
Zwischen 2021 und 2024 hat die PKSF die gesammelten Daten eingehend analysiert, einen Projektausschuss für Sanierungen eingerichtet sowie Energieanalysen und technische und wirtschaftliche Machbarkeitsstudien durchgeführt.
Die Ergebnisse dieser Arbeiten ermöglichten es, die erwarteten Auswirkungen jeder einzelnen Sanierung zu bewerten und die erforderlichen Schritte für ein zielgerichtetes und effizientes Vorgehen zu priorisieren. Tatsächlich erwiesen sich die Sanierungskosten an bestimmten Standorten als sehr hoch, während die zu erwartenden Energieeinsparungen und CO2-Reduktionen vergleichsweise gering ausfielen. Wir haben uns daher entschieden, unsere Anstrengungen vorrangig auf die Objekte mit dem grössten Verbesserungspotenzial zu konzentrieren, um eine signifikante Wirkung zu erzielen. Insgesamt betreffen diese Massnahmen fast 500 Wohnungen unseres Immobilienbestands mit insgesamt rund 4000 Wohnungen. Aufgrund des Umfangs der vorgesehenen Sanierungsmassnahmen wird sich deren Umsetzung über mehrere Jahre erstrecken und entsprechend den festgelegten Prioritäten schrittweise erfolgen.
Im Jahr 2025 haben wir uns Dekarbonisierungsziele bis 2030 gesetzt. Um diese zu erreichen, ist die Sanierung von Gebäuden unerlässlich. Der eingeschlagene Kurs steht im Einklang mit den vom Bund für 2050 festgelegten Netto-Null-Zielen.
Die Vermögensverwaltung der Kasse verfolgt ein doppeltes Ziel: die Sicherstellung einer langfristig attraktiven Rendite sowie die konsequente Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien. Die PKSF ist gesetzlich verpflichtet, ihr Vermögen so zu verwalten, dass sie ihre Verpflichtungen gegenüber den Versicherten jederzeit einhalten kann. Dies setzt voraus, dass eine angemessene Rendite erzielt wird und der Wert der Immobilienvermögen langfristig erhalten bleibt. Renovierungsprojekte tragen somit nicht nur zur Verbesserung der Energieeffizienz des Immobilienbestands bei, sondern auch zur Erhaltung des Werts und der Attraktivität der Gebäude. Zudem stärken sie die Fähigkeit der Pensionskasse, die für die nachhaltige Auszahlung der Renten erforderlichen Erträge zu generieren. Mit diesem Ansatz vereint die PKSF Klimaschutz und Rendite.
Im Detail
1) Wertpapieranlagen
Die Wertpapieranlagen machen 71 % des Vermögens der PKSF aus.
CO2-Emissionen des Portfolios
Die CO2-Emissionen des Portfolios zeigen eine stabile Entwicklung und liegen weiterhin unter dem Referenzindex.
Um die klimabezogenen Auswirkungen unseres Portfolios zu begrenzen, stehen mehrere Hebel zur Verfügung: Bevorzugung von Investitionen in weniger umweltschädliche Unternehmen, Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien und sauberen Technologien, Erneuerung unseres Bestands oder Nutzung unserer Rolle als Aktionär, um Unternehmen zur Einführung nachhaltigerer Praktiken zu ermutigen. All diese Ansätze können dazu beitragen, die CO2-Emissionen schrittweise zu reduzieren.
Portfolio-Investitionen mit positiver Auswirkung
Unser Anteil an Investitionen in Bereiche mit starker positiver gesellschaftlicher Wirkung wie saubere Technologien, Wassermanagement, grüne und nachhaltige Obligationen sowie Impact-Fonds ist im Vergleich zum Vorjahr um 13 % weiter gestiegen. Sie machen 6,9 % des Portfolios aus (gegenüber 6,1 % im Jahr 2024).
Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Einbeziehung indirekter Immobilieninvestitionen in die Berichterstattung zurückzuführen, von denen ein Teil auf Gesundheitseinrichtungen entfällt.
Exposition des Portfolios in fossilen Energien
Unser Portfolio weist weiterhin Engagements in fossilen Energien (Kohle, Öl und Gas) auf, die im Einklang mit unserer Charta stehen. Ein Teil der Investitionen fliesst in Unternehmen, die einen Transformationsplan vorgelegt haben (Plan für den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energien hin zu nachhaltigen Alternativen). Diese Pläne werden durch eine anerkannte Zertifizierung (SBTi / TPi) bestätigt, was ein Garant für ihre Glaubwürdigkeit ist. Wir halten auch Beteiligungen an Unternehmen, die in die Kategorie «ohne Transformationsplan» fallen.
Die Exposition unseres Portfolios im Bereich fossiler Energien ist zwischen 2020 und 2024 stark zurückgegangen. Im Jahr 2025 blieb sie im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil.
Insgesamt macht das Engagement in Kohle 0,3 % des Portfolios aus. Dieser Anteil setzt sich wie folgt zusammen: 0,17 % in Unternehmen mit einem Transformationsplan und 0,16 % in Unternehmen ohne einen solchen Plan.
Das Engagement in Öl und Gas beträgt 1,3 %. Davon entfallen 0,33 % auf Unternehmen mit einem Transformationsplan und 0,98 % auf Unternehmen ohne einen solchen Plan. Es ist anzumerken, dass von diesen 0,98 % wiederum 0,57 % auf Investitionen in ein Freiburger Unternehmen zurückzuführen sind, das Strom produziert und vertreibt. Da dieses Unternehmen noch Aktivitäten im Bereich der Gasverteilung ausübt, wird es in der Analyse von Conser als «im Bereich fossiler Energien ohne Übergangsplan engagiert» aufgeführt. Aus unserer Sicht ist diese Investition strategisch und ermöglicht es nicht nur, ein lokales Unternehmen zu unterstützen, sondern auch aktiv an der Energiewende mitzuwirken. Das Unternehmen plant zudem Investitionen in Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien, wie Fernwärmenetze, ein unterirdisches Wasserkraftwerk, Windenergie oder die Erzeugung von grünem Wasserstoff.
Exposition des Portfolios in sensiblen Sektoren
Unsere Charta legt für Anlagen in bestimmte Sektoren Grenzen fest. Bestimmte Bereiche sind streng von unserem Anlageuniversum ausgeschlossen, wie beispielsweise nicht-konventionelle Waffen (Streubomben und Splitterbomben, nukleare und chemische Waffen). In andere «sensible» Sektoren können Investitionen getätigt werden, jedoch in begrenztem Umfang, gemäss den in unserer Charta festgelegten Schwellenwerten (siehe obenstehende Grafik).
Im Jahr 2025 bleibt das Engagement unseres Portfolios in diesen sensiblen Sektoren im Vergleich zum Vorjahr stabil und entspricht unserer Charta.
Aktionärsengagement
Als Aktionär verfügen wir über verschiedene Hebel, um Unternehmen auf dem Weg zu nachhaltigeren Praktiken zu unterstützen. Wir üben unsere Stimmrechte für alle von uns gehaltenen Schweizer und ausländischen Aktien aus. Dabei stützen wir uns auf die Abstimmungsempfehlungen der Schweizer Gesellschaft Ethos. Die PKSF hat sich über Ethos zu folgenden Vorlagen geäussert:
- Abstimmungsbericht – Schweiz [ajouter PDF à télécharger]
- Abstimmungsbericht – Ausland [ajouter PDF à télécharger]
Darüber hinaus bemühen wir uns, einen Dialog mit den Unternehmen zu initiieren, um deren Wandel zu unterstützen. Dies wird als «Aktionärsengagement» bezeichnet. Wir tun dies über den Engagement-Pool von Ethos. Dieser ermöglicht es uns, mit verschiedenen in- und ausländischen Unternehmen über ESG-Themen zu diskutieren. Im Jahr 2025 führte Ethos einen Dialog mit 150 Schweizer und 71 ausländischen Unternehmen. Es wurden mehr als 1400 Engagement-Massnahmen durchgeführt. Alle Details zu den im Jahr 2025 durchgeführten Engagements finden Sie im Ethos-Bericht:
2) Immobilienanlagen
Immobilien machen 29 % des Vermögens der PKSF aus und setzen sich aus direkten Immobilienanlagen (80 %) und indirekten Immobilienanlagen (20 %) zusammen.
In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen zunächst die Ergebnisse der direkten Immobilienanlagen mit den Energieergebnissen des Bestands vor, gefolgt von einem Überblick über den Stand der Renovierungsarbeiten. Anschliessend gehen wir auf das Thema indirekte Immobilienanlagen ein.
Direkte Immobilien: Energieergebnisse des Immobilienbestands
Die Energiedaten unseres Immobilienbestands (CO2-Emissionen und Wärmeverbrauch) werden von Signa-Terre bereitgestellt. [ajouter PDF à télécharger]
Der Deckungsgrad des Immobilienbestands stieg von 93,7 % im Jahr 2024 auf 100 % im Jahr 2025. Wir verfügen somit über vollständige Energiedaten für alle unsere Gebäude.
Insgesamt verbraucht unser Immobilienbestand weniger Energie und verursacht weniger CO2-Emissionen als der Durchschnitt der von Signa-Terre erfassten Gebäude (siehe Grafiken unten). Diese Ergebnisse zeigen, dass die in den letzten Jahren ergriffenen Massnahmen, insbesondere im Bereich des Energieverbrauchsmanagements und der Dekarbonisierung, nach und nach konkrete Auswirkungen zeigen.
Die unten aufgeführten Zahlen wurden nach der SIA-Methode (KBOB-Umrechnungsfaktor) berechnet.
- CO2-Emissionen des Immobilienbestands
Im Jahr 2025 sind die CO2-Emissionen unseres Immobilienbestands im Vergleich zu 2024 von 15,1 auf 14,3 kg CO2/m² um etwa 5 % gesunken.
Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die fortschreitende Dekarbonisierung des Bestands zurückzuführen, insbesondere durch den Ersatz bestimmter fossiler Energiequellen durch Fernwärme (FW). Diese Veränderungen haben zu einer deutlichen Reduzierung der CO2-Emissionen in den betroffenen Gebäuden geführt.
Der allgemeine Rückgang der CO2-Emissionen wurde jedoch durch einige Gebäude gebremst, die noch mit fossilen Energieträgern beheizt werden. Diese Information ist dennoch interessant, da sie es uns ermöglicht, gezielte Massnahmen zu ergreifen.
Eine wichtige Erkenntnis ist, dass wir uns dem maximal möglichen Reduktionspotenzial nähern, das mit einer «einfachen» Umstellung der Heizung erreichbar ist. Umfassendere Reduzierungen sind nur durch Renovierungsarbeiten möglich, die schrittweise ab Ende 2026/Anfang 2027 beginnen werden.
Weiter möchten wir darauf hinweisen, dass die CO2-Emissionen unseres Bestands deutlich unter dem Durchschnitt der von Signa-Terre erfassten Gebäude liegen.
- Wärmeverbrauch
Der Wärmeverbrauch ist im Vergleich zu 2024 relativ stabil geblieben. Er sank von 328 MJ/m2 auf 318 MJ/m2, was einem Rückgang von 3,1 % entspricht. Dies ist hauptsächlich auf niedrigere Heiztemperaturen und individuelle Anstrengungen insgesamt zurückzuführen. Der Wärmeverbrauch unseres Immobilienbestands liegt deutlich unter dem Durchschnitt der von Signa-Terre erfassten Gebäude.
Die Wärmeerzeugung aus fossilen Energieträgern ist im Jahr 2025 weiter zurückgegangen. Heute werden etwa 62 % unserer Gebäude mit erneuerbarer Energie beheizt, aufgeschlüsselt nach folgenden Energieträgern (in %):
Diese Grafiken zeigen die positive Entwicklung der Wärmeerzeugung zwischen 2021 und 2025.
- Gesamtüberblick über den Immobilienbestand
Anmerkung: Die Daten des Signa-Terre-Durchschnittsbestands für 2025 liegen noch nicht vor.
Diese Grafik zeigt eine Energiekarte unseres Immobilienbestands, die im Rahmen der eingeführten Überwachung erstellt wurde. Jede Blase entspricht einem Gebäude des Bestands und ihre Grösse spiegelt die Fläche in m2 wider: je grösser die Blase, desto grösser ist das Gebäude; je weiter rechts die Blasen auf der Grafik liegen, desto energieintensiver sind die Gebäude; je weiter oben die Blasen in der Grafik stehen, desto höher sind die CO2-Emissionen der Gebäude.
Diese Grafik verschafft uns einen Überblick über die Gebäude mit der schlechtesten Energieeffizienz. So können wir unsere Massnahmen gezielt ausrichten und künftige Sanierungen priorisieren Dank der energetischen Sanierungsmassnahmen können wir die CO2-Emissionen und den Wärmeverbrauch senken. Dies wird sich in der Grafik darin widerspiegeln, dass sich die Punkte nach links und nach unten verschieben.
Direkte Immobilien: energetische Sanierungen - wo stehen wir?
Im Jahr 2025 haben wir uns eigene Dekarbonisierungsziele für das Jahr 2030 gesetzt, die im Juli 2025 an einer Pressekonferenz vor- und in den obigen Grafiken dargestellt wurden. Mehr erfahren.
Diese Ziele stimmen weitgehend mit dem im Klima- und Innovationsgesetz verankerten Netto-Null-Ziel überein, das bis 2050 die CO2-Neutralität der Schweiz anstrebt. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der Immobilienbestand energetisch saniert werden.
Nach der Bekanntgabe unserer Dekarbonisierungsziele im Jahr 2025 und dem Start des Sanierungsprogramms wurde das Immobilienrating der PKSF von der Klima Allianz von «orange» auf «hellgrün» angehoben. Die Strategie der PKSF wird als glaubwürdig und im Einklang mit dem Netto-Null-Kurs bis 2050 bewertet.
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Erste Baugesuche eingereicht
Im Herbst 2025 hat die PKSF eine erste Reihe von Projekten genehmigt, für die Baugesuche eingereicht wurden. Weitere Projektreihen folgen schrittweise, je nach Fortschritt der Studien und der Planung. Die Bauarbeiten werden je nach Erteilung der Baugenehmigungen und der Verfügbarkeit der Arbeitskräfte sukzessive beginnen. Die ersten Bauarbeiten dürften zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 starten.
Massnahmen und Auswirkungen
Die Verbesserung der Energieeffizienz ist zwar ein vorrangiges Ziel, doch die PKSF achtet auch auf die Auswirkungen der Sanierungsarbeiten auf die Mietenden. Sie hat sich verpflichtet, die Auswirkungen der Arbeiten so weit wie möglich zu begrenzen, insbesondere indem sie Kündigungen von Mietverträgen nur dann ausspricht, wenn sie zur Durchführung der Bauarbeiten und allfälliger Wohnungsrochaden absolut unerlässlich sind.
Aus diesem Grund hat die PKSF seit mehreren Monaten die Neuvermietung von frei gewordenen Wohnungen in von Sanierungsprojekten betroffenen Gebäuden sowie weiteren Gebäuden des gesamten Bestands ausgesetzt. Durch diese für die PKSF mit Kosten verbundene Massnahme soll gewährleistet werden, dass Personen, deren Mietverhältnis aufgrund der Sanierungsarbeiten gekündigt werden muss, bei Bedarf ein Angebot für eine Ersatzwohnung erhalten.
So wird die PKSF von Fall zu Fall und soweit möglich Ersatzwohnungen innerhalb ihres eigenen Immobilienbestands anbieten. Sollte dadurch jedoch keine zufriedenstellende Lösung möglich sein, würde die PKSF den Antrag der Mietenden bei anderen Verwaltungen oder Eigentümern unterstützen, sofern die üblichen Bonitätskriterien erfüllt sind.
Die PKSF unterliegt jedoch weiterhin einer Rentabilitätsanforderung, um die Interessen der Versicherten zu wahren. Vor diesem Hintergrund sind Mietanpassungen nach Abschluss der Bauarbeiten unvermeidlich. Diese erfolgen unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Indirekte Immobilien
Die PKSF investiert in indirekte Immobilienanlagen hauptsächlich über Schweizer Anlagestiftungen. Das Portfolio besteht überwiegend aus Wohnimmobilien, ergänzt durch Vermögenswerte in den Bereichen Gesundheit, Alter (Pflegeheime, Seniorenresidenzen) und Gewerbe.
International konzentriert sich das Engagement hauptsächlich auf den europäischen Wohnimmobiliensektor, während weltweit auch andere Sektoren wie Logistik, Büro- und Gewerbeimmobilien abgedeckt werden.
Zum ersten Mal wurde die Mehrheit der indirekten Schweizer Immobilienfonds in die ESG-Analyse einbezogen. Diese erste Berichterstattung fällt recht positiv aus: Die Fonds weisen eine hohe ESG-Qualität auf und erhalten die Note A mit Werten, die über dem Marktdurchschnitt liegen.
Die Einbindung indirekter Fonds, insbesondere im Ausland, ist noch im Gange.
Schlussfolgerung
Im Jahr 2025 haben wir durch die Beibehaltung von hohen Standards die Nachhaltigkeit unseres Portfolios gefestigt. Unser Wirtschaftsprüfer bestätigt, dass diese Standards im Einklang mit unserer Charta stehen:
«Auf der Grundlage der Markt- und Anlagebeobachtung kann Conser bestätigen, dass das Portfolio der PKSF hohen Nachhaltigkeitszielen entspricht und mit ihrer Charta für verantwortungsbewusstes Investieren sowie ihrer Klimastrategie im Einklang steht.» (Conser-Bericht 2025)
Das wichtigste anstehende Projekt betrifft nun den Bereich der direkten Immobilien, wo die Renovierungsarbeiten schrittweise in Angriff genommen werden.